Landsmannschaft der Donauschwaben Rastatt
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Presse

 

50-Jahr-Feier de Donauschwaben

„Zu echten Rastattern entwickelt“

Ausstellung eröffnet / Heinrich Juhn hofft auf einen „Schwabenverein“

 

Rastatt (kt). Heinrich Juhn, Vorsitzender der Donauschwaben, Ortsverband Rastatt, eröffnete

am Freitag offiziell die Ausstellung anlässlich der 50-Jahr-Feier der Donauschwaben in der

Sparkasse Rastatt-Gernsbach. Bis zum 12. Mai kann sich der Besucher über die Aktivitäten,

vergangener Zeiten und Trachten der Donauschwaben informieren. Aber auch der Stammbaum

der Gründungsmitglieder lässt sich unter den zahlreichen Ausstellungsgegenständen finden.

Bevor Martin Zoller, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rastatt-Gernsbach, die Ausstellung

eröffnen durfte, sang der Chor der Banater Schwaben, die sich aus dem Kreis der Donauschwaben

entwickelt haben, zwei Stücke. „In den vergangenen 50 Jahren haben sich die Donauschwaben

in drei Generationen zu echten Rastattern entwickelt, die für das kulturelle Leben in Rastatt wichtig

geworden sind“, blickte Zoller zurück. Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker ging in seinen

Ausführungen über die Donauschwaben bis in das 17. Jahrhundert zurück, und zeigte auf , dass

damals Rastatter, Plittersdorfer und Ottersdorfer in das Gebiet des Banats und der Donau ausgesiedelt

seien, und nach der Vertreibung 1947 sich vielleicht Familien wieder vereint hätten, die einen gemeinsamen

Ursprung haben. Vorsitzender Heinrich Juhn hatte nur einen Wunsch, denn er befürchtete, dass mit dem

Sterben der älteren Generationen vielleicht auch der Kreis der Donauschwaben stirbt. Er hoffe, dass dann

vielleicht ein Schwabenverein das Erbe der Donauschwaben übernimmt. Nach der Eröffnung der Ausstellung

wechselte die Gesellschaft in die eigenen Räumlichkeiten im Haus der Vereine. Dabei übernahm Walker

noch die Aufgabe, eine goldene, zwei silberne Stadtehrennadeln für besondere Verdienste an drei Mitglieder

der Donauschwaben zu überreichen. Weiter übergab Juhn an diesem Tag zahlreiche Urkunden an langjährige

und treue Mitglieder der Landsmannschaft, unter denen auch noch Gründungsmitglieder von 1949 vertreten waren.

 

 

 

 

 

 

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© Heinrich Roth